Um ESG-Werte in Unternehmen weiter zu verbessern, ist vor allem die vertikale Integration von nachhaltigen Werten im Unternehmen entscheidend: „Ob durch Mitarbeiterschulungen, nachhaltigkeitsbezogene Anreizsysteme oder ESG-Ausschüsse im Aufsichtsrat – nur durch aktive Auseinandersetzung mit ESG können Unternehmen eine hohe Performance erzielen und einen positiven Beitrag zur österreichischen Nachhaltigkeit leisten“, sagt Agatha Kalandra, Leiterin Clients & Markets, PwC Austria.
Dass weibliche Führungskräfte an diesem Paradigmenwechsel einen entscheidenden Anteil haben, zeigt eine aktuelle Studie des internationalen Wirtschaftsprüfers: Unternehmen mit weiblicher Beteiligung im Vorstand erzielten eine ESG-Performance von 50%. Zum Vergleich: In Unternehmen mit männlich dominierten Vorständen sind es nur 27%. 73% der analysierten Unternehmen haben keine Frau im Vorstand.
Vielleicht mit ein Grund, warum die Studie den Betrieben bei der Dekarbonisierung kein gutes Zeugnis ausstellt: Nur 13 der 161 überprüften Unternehmen konnten in den letzten drei Jahren sowohl insgesamt als auch im Verhältnis zu ihrer Leistung ihren CO2-Ausstoß reduzieren. Immerhin: Ein Drittel konnte ihr Kerngeschäft zumindest teilweise dekarbonisieren.
In seinem jährlichen ESG Performance Ranking analysiert der PwC die Nachhaltigkeitsberichte der umsatzstärksten Unternehmen Österreichs.
Detailergebnisse der Studie: ESG Performance Ranking 2025
(Agatha Kalandra, Leiterin Clients & Markets, PwC Austria)