Mit dem Beschluss des Nachhaltigkeitsberichtsgesetzes (NaBeG) läutet Österreich offiziell die Ära der europäischen Nachhaltigkeitsberichterstattung ein. Doch der Start verläuft alles andere als reibungslos: Das Gesetz kommt spät, teilweise zu spät – und gleichzeitig zu früh, da zentrale EU-Vorgaben bereits wieder überarbeitet werden. Unternehmen stehen damit vor einer doppelten Herausforderung: neue Berichtspflichten umsetzen und gleichzeitig auf unsicheren regulatorischen Boden reagieren.
Ein neuer Beitrag von Josef Baumüller zeigt, warum das NaBeG ein Meilenstein ist – und zugleich ein politisches und organisatorisches Flickwerk, das in den kommenden Monaten viel Diskussionen, Mehraufwand und Reibungspunkte verursachen wird. Ob Ungleichheiten beim Bilanzstichtag, eine Gesetzgebung zwischen „CSRD alt“ und „CSRD neu“ oder die zahlreichen Nebenbaustellen von SIGNA bis AFRAC: 2026 wird zum Jahr der offenen Fragen.
Gleichzeitig macht der Artikel deutlich, warum ein solides Nachhaltigkeits-Framework keine Option, sondern eine Standortfrage ist: Wer jetzt robust implementiert, stärkt Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz.
Baumüller, Aktuelle Trends: NaBeG 1.0 – europäische Nachhaltigkeitsberichterstattung mit österreichischem „Twist“, NIU 2026/8 - jetzt in NIU answers (hier zum kostenlosen Early Access anmelden) und in der RDB Rechtsdatenbank (€).